Lotsennetzwerk - Thüringen

Lotsennetzwerk in Thüringen hilft beim Ausstieg aus der Sucht

Mit einem "Lotsenprojekt" schließt der fachverband drogen- und suchthilfe e.v. in Thüringen eine Lücke in der Versorgung Suchtkranker. Das Projekt soll dem "Drehtüreffekt" zwischen Entgiftung und Therapie entgegen wirken, der immer wieder erfolgreiche Behandlungen scheitern lässt. Im Projekt...

Weiterzulesen direkt auf der Webseite des Lotsennetzwerkes Thüringen: www.lotsennetzwerk.de/index.html

TV-Werbung verleitet zum Komasaufen???

 

Das Ergebnis einer Studie der DAK-Gesundheit im Rahmen einer Kampagne gegen Alkohol ist, dass Werbung Jugendliche zum Komasaufen animiert.

Tolle Studie“! Ich finde es kühn, von der Animierung zum Alkoholkonsum auf Komasaufen zu schließen. Fast jeder Jugendliche probiert im Alter zwischen 12 und 16 Jahren Alkohol aus unterschiedlichen Gründen. Klar ist Werbung begünstigend und zeigt den Jugendlichen, dass Alkohol trinken cool ist. Das sieht man doch aber nicht nur in der Werbung, sondern im TV überall. Ich denke die Studie sagt uns nichts Neues zum Thema Alkoholeinstieg und Trinkverhalten im jugendlichen Alter. Wenn man etwas nachdenkt, kommt man selbst auf die Schlüsse dieser Studie. Aber wenigstens waren ein paar Leute beschäftigt und die trinkende Gesellschaft springt darauf an und verurteilt nun die Alkoholwerbung. Ich jedenfalls sehe die Studie nicht gerade sehr euphorisch und bin der Meinung, dass man sich dies hätte sparen können.

Genaueres zur Studie sehen Sie in den Beiträgen über die Links im Folgenden. Vielleicht schreiben Sie ja Ihre Meinung auf der Alkoholfrei-leben Seite bei Facebook. Viel „Spaß“ beim Lesen.

 

René Pietzsch

 

www.t-online.de/eltern/schulkind/id_75686326/alkohol-werbung-verfuehrt-teenager-laut-studie-zum-komasaufen.html

www.focus.de/gesundheit/rauschtrinken-weiterhin-beliebt-neue-studie-tv-spots-fuer-alkohol-verfuehren-kinder-und-jugendliche-zum-komasaufen-n_id_4995036.html

www.bild.de/ratgeber/gesundheit/alkohol/tv-werbung-verfuehrt-jugendliche-zu-alkohol-42907568.bild.html

www.aerzteblatt.de/nachrichten/64392

Studie: Riskanter Alkoholkonsum und Rauschtrinken unter Berücksichtigung von Verletzungen und der Inanspruchnahme alkoholspezifischer medizinischer Beratung

 

Die Ergebnisse der Studie zur Gesundheit Erwachsener In Deutschland (DEGS1, 2013) bestätigen, dass Risikokonsum und Rauschtrinken in der deutschen Bevölkerung sehr verbreitet sind. Die Ergebnisse entsprechen den Ergebnissen bisheriger bevölkerungsbezogener Studien zum Alkoholkonsum. Am häufigsten ist der Risikokonsum bei jüngeren Menschen im Alter von 19 bis 29 Jahren (Männer 54,9%; Frauen 36%). Im Alter ab  65 Jahren nimmt die Häufigkeit ab. Bei Männern ist der Risikokonsum mit 41,6% häufiger als bei Frauen (25,6%).  Das  Rauschtrinken ist bei Männern dreimal so häufig wie bei Frauen. Verletzungen sind  bei  Personen mit Risikokonsum  und Rauschtrinken häufiger.  Sie  werden bei Arztpraxis- oder Ambulanzbesuchen häufiger zum Alkoholkonsum beraten als Personen ohne diese Trinkmuster.

gelesen bei: www.drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/

alkohol/alkohol-situation-in-deutschland.html

Medikament soll schweren Alkoholikern helfen

 

Ob das letztendlich geht? Ich weiß nicht. Klar haben dies Wissenschaftler entwickelt und getestet, gewisse Erfolge damit erzielt und hohe Institutionen nachgeprüft und freigegeben. Meiner Meinung nach ist die totale Abstinenz trotzdem der einzige Weg. Man trinkt vielleicht nach Einnahme des Medikamentes weniger, aber man trinkt noch. Hat der "Trinker" nicht den kompletten Willen, lässt er irgendwann die Medikation weg, weil er sich sagt: "Was soll es, das nächste mal nehme ich die Pille wieder". Dies funktioniert dann ein paar Male und nun kommt der schleichende Prozess in die Willenlosigkeit wieder. Was soll ich sagen, den Rest kennen wir ja, aber machen Sie sich selbst ein Bild und klicken Sie auf den Link.

René Pietzsch

www.welt.de/gesundheit/article112087499/Medikament-soll-schweren-Alkoholikern-helfen.html

E-Nummer 1519

Einkaufen ist für uns trockene Alkoholiker schon nicht so einfach. Wir schauen, mehr oder weniger, auf fast jeder Verpackung nach Alkohol und verlassen uns auf die Hinweispflicht der Hersteller. Nach dem Artikel mit der 0,5 Volumenprozent-Grenze, setz ich nun noch einen drauf!

E 1519 – Benzylalkohol

Eine Beschreibung dazu habe ich gefunden auf der Webseite von "das ist drin, gemeinsam besser leben" (das-ist-drin.de/glossar/e-nummern/e1519-benzylalkohol/ ). Genaueres zum Thema Benzylalkohol gibt es bei Wikipedia (de.wikipedia.org/wiki/Benzylalkohol), und die Basisinformationen zu den E-Nummern wiederum bei " das ist drin, gemeinsam besser leben" (das-ist-drin.de/glossar/e-nummern/ ). Machen Sie sich selbst ein Bild.

René Pietzsch

 

Weniger trinken: "Ein glückliches Leben ohne Alkohol"

 

Weniger Alkohol trinken - mit dem Vorsatz starten viele ins neue Jahr. Darunter auch Menschen, die süchtig sind. Buchautor Daniel Schreiber spricht über seinen Weg aus dem Alkoholismus.

Interview von Heike Le Ker zu lesen in "SpiegelOnline" : www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/alkoholabhaengig-und-gute-vorsaetze-daniel-schreiber-ueber-alkoholismus-a-1007438.html

Wenn Kinder anfangen zu trinken!

Zum erwachsen werden gehört seit jeher auch die Heranführung an den Alkohol. Alkohol ist die einzige Droge, bei der die Gesellschaft ihren Nachwuchs fördert. Oftmals müssen sich die Kinder nicht einmal heimlich den Stoff besorgen, um Ersterfahrung mit dem Rauschmittel zu machen. Jugendweihe oder Konfirmation sind gesellschaftliche Ereignisse, bei denen man das erste Mal offiziell mit den Verwandten auf ein erfolgreiches Leben anstößt. Aus "Spaß" wird Kindern im Kleinkindalter auch schon mal ein Schluck Bier oder Wein angeboten, nur um zu schauen, wie sie reagieren. Ich kenne auch Fälle, da wird Säuglingen Alkohol zum Ruhigstellen verabreicht. Das wird von der Gesellschaft nicht nur gebilligt, sondern ist auch noch "normal".

Wir wissen, dass der Körper und das Gehirn den Stoff in den meisten Fällen als angenehm empfindet und sich die Erfahrung merkt. Auch wenn das Kind die Erfahrung scheinbar vergisst, im Gehirn hat es sich tief verankert und wird sich an entsprechender Stelle genauestens daran erinnern. Wird es im Jugendalter zum Problem, fragen sich dann die Eltern, was sie falsch gemacht haben. Oder schlimmer noch, sie geben der Gesellschaft die Schuld, dem Umfeld des Jugendlichen, oder gar diesem selbst. So gut wie keiner sieht die Früherziehung des Kindes an den Alkohol bei sich, denn man tut ja, was jeder tut. Dann ist guter Rat teuer und keiner weiß, wie man richtig handeln soll. Aller Regeln nach wird aus Scham und Unwissenheit das "Problem" dann ignoriert, vertuscht oder verdrängt.

Fazit des Ganzen ist: Der Einstieg wird jedem leicht gemacht, der Ausstieg hingegen sehr schwer. Viele nützliche und gute Informationen zu diesem Thema habe ich gefunden bei "Elterinfo-Alkohol".


 

René Pietzsch

Schauen Sie selbst und machen sich ein Bild davon.www.elterninfo-alkohol.de/

Der „Kalte Entzug“

Vermehrt wurde ich nun gefragt, ob ich den Weg zum trockenen Alkoholiker allein bestritten  habe. Dies wäre mir im Leben niemals gelungen und ich bin froh, dass ich die nötige Hilfe erfahren durfte. Ich glaube, viele stellen mir die Frage, weil die Meisten sich zieren Hilfe anzunehmen und versuchen wollen, aus Scham ihres Umfeldes gegenüber, sich selbst vom Alkohol wegzubringen. Dazu muss ich aus tiefster Überzeugung sagen:   ACHTUNG GEFAHR.
Die Sache läuft auf einen „ Kalten Entzug“ hinaus, welcher nicht ganz ungefährlich ist. Hier gibt es natürlich auch wieder sehr unterschiedliche Meinungen, Untersuchungen und Thesen. Bei der Selbstdiagnose „Ich bin Alkoholabhängig!“ kann man kaum einschätzen, wie Körper und Gehirn auf den lebensnotwendigen Wegfall der Substanz reagiert. Es ist daher dringend Notwendig den Entzug medizinisch und auch psychotherapeutisch  betreuen zu lassen. In ganz, ganz wenigen Fällen, mag der „Kalte Entzug“ funktioniert haben, dies ist aber nicht das Maß aller Dinge. Wer ernsthaft vom Alkohol wegkommen will, für den ist es unabdingbar professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Klar ist es ein Schritt der Überwindung, aber es lohnt sich und ist einmal dort, wird es von Mal zu Mal leichter. Genauere Infos zum „Kalten Entzug“ finden Sie im Folgenden auf der Seite und ich werde auch dieses Thema weiter recherchieren und Berichte nachreichen.

 

René Pietzsch 10.10.2015

Für den Einstieg in das Thema schauen Sie hier: 

www.alkoholfrei-leben.com/alkoholwiki/alkoholabhangigkeit/

Versteckter Alkohol oder Warum „alkoholfrei“ nicht alkoholfrei ist

Neue Kenntnisse gewann ich heute bei einer Recherche über die Kennzeichnungspflicht von Alkohol auf Lebensmitteln. In einem Bericht von "Foodwatch, Die Essensretter" entdeckte ich, dass Alkohol erst ab 1,2 Volumenprozent auf Etiketten stehen muss. Der Beitrag zeigt sehr eindringlich, wie schlampig mit dem Thema Alkohol, nicht nur in der Gesellschaft, sondern vor allem auch in der Wirtschaft und vom Gesetzgeber umgegangen wird. Sehr lesenswert, machen Sie sich selbst ein Bild: 

https://www.foodwatch.org/de/informieren/werbeluegen/mehr-zum-thema/versteckter-alkohol/

Um meine Erkenntnisse zu untermauern recherchierte ich weiter und fand beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucher die "Verordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln (Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung - LMKV) § 3 Kennzeichnungselemente". Da wäre besonders in Absatz (1) der Punkt 5 zu beachten:

https://www.gesetze-im-internet.de/lmkv/__3.html

Ich werde zu diesem Thema weiter forschen und demnächst meine neuen Informationen veröffentlichen. Ich bleib dran.

René Pietzsch

Umfrage: Testkäufe mit Jugendlichen unter 18 Jahren ermöglichen

 

An Kinder und Jugendliche darf kein Alkohol verkauft werden. Es stellt sich jedoch die Frage, wie es dann möglich ist, dass immer wieder Kinder und Jugendliche alkoholisiert angetroffen werden oder aber schlimmstenfalls mit Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen.
Eine repräsentative Umfrage, durchgeführt im Auftrag des Projektes »alkoholpolitik.de« 

 

alkoholpolitik.de/index.php/aktuell/deutschland/107-umfrage-testkaeufe-mit-jugendlichen-unter-18-jahren-ermoeglichen